Liebe Freunde des Schmocks,

Auch als Randgruppe muss man sich weiterentwickeln. Deshalb schließe ich nach 16 Jahren die Tür des Schmocks für immer zu und mache sie erst wieder auf, wenn ich einen Chrashkurs zum Laoten gemacht habe. Und wenn ich wieder aufsperre, dann steht was anderes auf dem Schild, nämlich „Vu Tang Kitchen“. Das ist der Name unseres neuen, laotischen Restaurants, das im Winter 2016 aufmacht. Mit neuem Konzept, neuer Küche und neuen Partnern, nämlich den Gebrüder Vu, die mir so viel Laos-Know-How eintrichtern, dass ich schon ganz gelb bin. 
Und warum jetzt Laos statt Israel?  
Ich war 16 Jahre lang hauptberuflicher Vollzeitjude, jetzt widme ich mich einer Kultur, die auch dem weltgewandten Münchner noch nicht vollständig erschlossen ist, aber ebenso wie das Judentum jede Menge Leid mit exzellentem Essen kombiniert.
Und falls Ihr dem Schmock nachtrauert: So ganz mausetot ist es ja gar nicht. Es spukt in der Speisekarte des Meschugges in der Briennerstraße umher. Und auch in der Helene in Schwabing duftet es gelegentlich nach gut ondulierten Schläfenlocken.
Also kommt vorbei!


Euer Florian Gleibs